Historische Modelle (Auswahl)

Hier eine Auswahl von historischen Opel Fahrzeugen

1899 - 1901 Patentmotorwagen „System Lutzmann

Das erste Opel-Automobil wurde in Zusammenarbeit mit Friedrich Lutzmann entwickelt. Es basiert auf einem Kutschenwagen, hat einen 1,5 Liter Einzylindermotor mit zunächst 3,5 PS. Da der Verkauf hinter den Erwartungen zurückbleibt, wird der Vertrag mit Lutzmann als Leiter der ersten Opel Motorwagen Abteilung 1900 aufgelöst. Der Wagen wurde nach nur 64 produzierten Modellen eingestellt. 

1902 - 1906 Opel Daracq

Opel Rennwagen 1903

Der älteste Vertreter eines Rennwagen basierte auf dem ersten Opel-Motorwagen 10/12 PS des Baujahres 1903. Im gleichen Jahr belegte solch ein Fahrzeug beim Rennen auf der Niederräder Pferderennbahn in Frankfurt in der „leichten“ Klasse II bis 10 PS den ersten Platz. Am Steuer des Siegerwagens von 1903 saß Fritz Opel, sein Beifahrer war der später mit 288 Rennerfolgen berühmt gewordene Opel-Pilot Carl Jörns. Das Bild zeigt das bei Opel Classic restaurierte Exemplar, es entspricht voll und ganz dem historischen Vorbild von 1903.

 

1904 - 1906 Opel Darracq 16/18 PS, Doppel Phaeton

1902 - 1906 Opel 10/12 PS

Präsentation: Hamburger Automobilausstellung Herbst 1902

Opel den ersten echten Opel vor. Er war eine Weiterentwicklung des Opel System Darracq. Ausgestattet war der 10/12 PS mit einem 1,9 Liter Zweizylinder 4 Takt Motor mit 12 PS. Damit erreichte das Fahrzeug eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 50 km/h. Neu war der vor dem Motor angebrachte Wabenkühler mit einem Ventilator und einer vom Motor angetriebenen Wasserpumpe.
Insgesamt verließen 1902 nur 64 Automobile des Opel 10/12 PS das Werk in Rüsselsheim.

1908 Opel Sportwagen 2-Sitzer

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1908 - 1909 Opel Typ 10/18 PS

Im Frühjahr 1908 ist der mit einem 2,5 Liter Motor ausgestattete Einsteigermodell im Opel Programm als Doppel-Phaeton. Landaulet, Limousine und Droschke erhältlich.


 

1908 - 19?? Opel Stadtcoupe 5/12

Dieses Fahrzeug wurde bei Karmann gebaut. Die Karosserie bestand komplett aus Holz.

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1909 - 4/8 PS „Doktorwagen“

Der erste Opel-Pkw, der für eine breitere Masse zugänglich war. „Doktorwagen“ wird er genannt, da er besonders bei Ärzten, Tierärzten und Apothekern beliebt war.

1909 Opel 6/12

Er wird als 2-Sitzer, Doppel-Phaeton, Landaulet und 300 kg Lieferwagen angeboten. Als letztes Modell mit einem 2-Zylinder Motor und 1,5 Liter Hubraum ist er nicht so beliebt, wie sein größerer Bruder mit 2 PS mehr. Daher nimmt man das Modell schnell wieder aus dem Angebot.

1909 - 1910 Opel 6/14

Neben dem 6/12 wird das als 2-Sitzer, Doppel-Phaeton und Landaulet erhältliche Modell angeboten, das deutlich beliebter ist. Mit 50 km/h Höchstgeschwindigkeit (unbestätigte Angabe) ist aber der identische 1,5 Liter Motor verbaut.

 

1910 - 1913 Opel 24/50

1911 - 1915 Opel Torpedo 6/16 PS

1911 - 1915 Opel Doppel-Phaeton 6/16PS

1912 - 1914 Opel 5/14 PS (Puppchen)

1913 - Rennwagen 110 PS

Opel-Rennwagen mit Vierventiltechnik komplett auf Leichtbau entwickelt.

 

1913 - 1917 Opel Typ 25/55 PS

1914 Opel 25/55 Sechssitziger Tourenwagen

Auf dem ab 1914 verlängertem Radstand des Opel Typ 25/55 entstand diese Auto, welches im ersten Weltkrieg das Dienstfahrzeug eines deutschen Generals war.

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1914 Opel Rennwagen

12,3 Liter Hubraum, 4 Zylinder, 260 PS, 228 km/h - genannt auch das Grüne Monster.
Basis bildete der Rennwagen aus dem Jahre 1913. Er verfügte über eine revolutionäre Motorentechnik mit vier hängenden Ventilen pro Zylinder. Die 12,5 cm im Durchmesser messenden Kolben legten pro Kurbelwellenumdrehung fast 50 cm Strecke zurück. Damit waren hohe Drehzahlen nicht möglich. Die Kolben legten aber trotzdem nennenswerte 24 Meter pro Sekunde zurück. Dies entspricht in etwa dem heutigen Wert von Spitzenmotoren.
Durch den ersten Weltkrieg wurde der Wagen erst wieder 1922 unter Carl Jörns eingesetzt und gewann bei dem beliebten Stadtrennen auf der dänischen Insel Fanö drei Jahre in Folgen (1922-1924) sowie etlichen weiteren Rennen. Dabei wurden jeweils speziell angepasste Karosserien verwendet. 

1921 - 1922 Opel 8/25 PS

1923 Opel 4/12 PS Sportzweisitzer Prototyp

Im Vorfeld der Serienproduktion des Laubfrosches wurde für Irmgard von Opel eine eigenständige Karosserie  als sportlicher Roadster gebaut. Dieser soll aufgrund der Leichtbauweise etwa 200 Kilogramm weniger gewogen haben, als der spätere Laubfrosch. Besonderes Merkmal war der schmale und originelle Kühler.

1924 - 1931 Opel 4/12 PS ff. "Laubfrosch"

Das erste in Deutschland am Fließband gebaute Automobil. Eine aus Amerika übernommene Technik erlaubte einen äußerst günstigen Preis von nur 4.600 Reichsmark (Mai 1924, Zweisitzer offen). Statt der bisher bekannten großen und schwarzen Fahrzeuge war dieser hier klein und grün. Dadurch entstand der Zusatzname "Laubfrosch". Ab Mai 1924 beginnt die Serienfertigung der 4/12 PS. Der Ein-Liter Motor mit 951 ccm brauchte es auf stolze 60 km/h, ab Oktober 1924 wurde der Motor auf 1018 ccm erweitert und brachte es auf 65 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das um 2 PS stärkere 4/14 Modell wird zwischen 1924 und 1925 gebaut.

Im Oktober 1926 startet dann das 4/16 Model mit 1018 ccm Hubraum und 16 PS. ab 1928 folgt der 4/18 mit 18 PS. Zur IAA im November 1928 wird dann der 4/20 PS, welcher auch durch seinen 1,1 Liter Motor mit zunächst 17 PS, später ab November 1931 max. 21 PS leistete, unter dem Namen Opel 1,1 Liter lief.

Der Laubfrosch war ein Plagiat des Citroen 5CV bzw. 5HP. Prozessen, die von Citroen initiiert wurden, wies man von deutschen Gerichten ab, da eine andere Form des Kühlergrilles sowie die abweichende Farbe (Citroen lackierte in zitronengelb) bestand. Trotzdem hatte der Laubfrosch auch den Spitznamen "Dasselbe in Grün".

Bis zum Jahre 1931 entstanden noch die Laubfrosch Modelle 4/16 (4/18) PS und 4/20 PS (Opel 1,1 Liter). Die Produktion entedete im Juli 1931 nach 119.484 Fahrzeugen.

Hier der 2-Sitzer in der Luxusausstattung:

Produktionslinie des 4/16PS

1927 - 1930 Opel Typ 7/34 PS & Typ 8/40

Der Opel Typ 7/34 PS war der Nachfolger des Modells 6/16 PS. Als "Der grosse Wurf Opel 7 PS Sechszylinder als 4-Sitzer für RM 4600" wurde das Fahrzeug in der Werbung bezeichnet. Durch die Serienfertigung war dieses äußerst günstiges Angebot für Deutschland billigstem Sechszylinder möglich. Von Oktober 1927 bis Mai 1928 leistet der 1,75 Liter Motor 34 PS. Ihm folgte der Typ 8/40 PS mit 1,9 Liter unter 40 PS bis zum Produktionsende im September 1980. Der 8/40 PS war zunächst mit Packard-Kühler und Opel-Signet ausgeliefert worden, ab Oktober 1929 wich dieser allerdings dem klassischen Opel-Kühler.

In Limousinen Karosserieform

Typ 8/40 als offener Tourer 4-Sitzer mit Koffer (@Copyright des Bildes bei http://www.traumautoarchiv.de/)

1928 Opel RAK1

1. Raketenauto erreicht bei der ersten öffentlichen Präsentation Tempo 100 in acht Sekunden.

1928 Opel RAK2

Nach dem Erfolg des RAK1 wird im gleichen Jahr auf dem Chassis eine Opel 10/40 PS der RAK 2 entwickelt. Er ist 4,88 Meter lang und somit länger als der Opel RAK 1. Zur verbesserten Aerodynamik zählen unter anderem auch größere Flügel. Die Zahl der Feststoffraketen im Heck des Wagens verdoppelt sich auf 24 – zusammen entwickeln sie einen Schub von sechs Tonnen. Dabei wiegt das Fahrzeug nur 560 Kilogramm – schließlich hat es weder einen konventionellen Verbrennungsmotor noch ein Getriebe. Das Gaspedal heißt beim Raketenauto „Zündpedal“: Per Pedaldruck werden die Raketen nacheinander elektrisch gezündet.
Für die Rekordfahrt wurde eine lange Gerade benötigt, so nutzte man die AVUS in Berlin. Die Fahrt wurde von Fritz von Opel als Society-Event mit 3.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur geplant. Der erst fünf Jahre alte Deutsche Rundfunk übertrugt den Rekordversuch live.
Die Raketen wurden erst auf der Startposition installiert. Fritz von Opel fährt selbst den Rekordversuch.  Nach drei Minuten ist die Fahrt vorbei, der RAK2 erreichte eine neuen Streckenrekord mit einer Höchstgeschwindigkeit von 238 km/h.

1928 Opel RAK3

Durch den großen Erfolg des RAK2 setzt Fritz von Opel und Friedrich Sander ihre Experimente fort. Mit einer Raketen-Draisine Opel RAK 3 erreichen sie am 23. Juni 1928 in Burgwedel (nahe Hannover)l auf der sogenannten schnurgeraden Hasenbahn, einer Versuchsstrecke der Reichsbahn, mit 256 km/h einen Geschwindigkeits-Weltrekord für Schienenfahrzeuge. Das Fahrzeug hat ein Eigengewicht von 400kg, ist unbemannt und mit 10 Schubraketen (Schubkraft 2750kg) sowie bei 2 Bremsraketen ausgestattet. Nach 2,9 sec werden 62 km/h erreicht, nach 7,3 sec 190 km/h.

Zum angriff auf den absoluten Geschwindigkeitsrekord von 328 km/h wird ein 2. Versuch gestartet. Es werden 30 Raketen mit einer Schubkraft von 9750 kg verbaut. Um die Geschwindigkeit auf Tiere zu testen, wird eine Katze mit in das Modell gesetzt. Nur wenige Sekunden nach dem Start explodiert das Fahrzeug. Die Katze bleibt nach unbestätigten Angaben nur leicht verletzt.

Am 4. August 1928 wird ein weiterer Versuch ebenfalls mit 30 Raketen durchgeführt. Auch er misslingt, das Modell explodiert. Danach untersagen die Behörden weitere Testfahrten.
 

1931 - 1933 Opel Typ 1,8 Liter

1931 - 1935 Opel Typ 1,0 Liter & 1,2 Liter

1933 Opel Moonlight

Präsentation: unbekannt

Den Spitznamen "Moonlight" (Mondlicht) bekam das Modell über eine USA Geschichte in den 30er Jahren. Zu dieser  Zeit war das Alkoholtrinken während der sogenannten Prohibition offiziell verboten. Die Grenzen waren damals zwischen den USA und Kanada mit Schlagbäumen gesichert, die aber für Pferdefuhrwerke und die damals kutschenähnlichen hochaufbauenden Automobile gedacht waren. Dank seiner niedrigen Bauweise inklusive flacher Windschutzscheibe hätte der Opel Zweisitzer mit seiner Spitzengeschwindigkeit von 95 Stundenkilometern einfach unter den geschlossenen Grenzbäumen durchtauchen können und wäre so das perfekte Gefährt für den Alkoholschmuggel, der meistens nachts stattfand, gewesen. Daher entstand der Spitzname "Moonlight". Zum Einsatz kam das Fahrzeug in den USA allerdings nie.

Über ein Trittbrett und gegenläufig öffnende Türen steigt man das 3640mm lange Roadstar Modell ein. Der Innenraum war mit roten Ledersitze ausgestattet, dazu ein Holzlenkrad mit extrem kleinen Durchmessers. Der erste Gang lag bei dem Dreiganggetriebe unten links ist, wie es sich für ein sportliches Fahrzeug gehört. Der 1,8 Liter Reihensechszylinder brachte 34 PS, das Gesamtgewicht lag bei rund 900 Kilogramm. Das Aggregat ist ein Derivat der 1931 eingeführten Motorengeneration. Allerdings mit feinen technischen Veränderungen gegen über dem ursprünglichen Serienmodell. Das beeindruckende Sprintvermögen ist ein Resultat der Leichtmetallkolben, größeren Einlassventilen und einen größeren Vergaser.

Der Kaufpreis lag bei 3.895 Reichsmark. Gefertigt wurde der Roadster von der Firma Deutsch in Köln, die auf den Leiterrahmen eine passende Karosserie aufgesetzt hat. 51 Exemplare des schicken Cabrios wurden gebaut, es existieren nur noch drei - eines davon befindet sich im Besitz von Opel.

1934 - 1937 Opel "6" Typ 2,0 Liter

1935 - 1937 Opel Typ P4

Der für vier Personen vorgesehene P4 gilt als das erste „Volksauto“. Dank seiner recht großen Bodenfreiheit bewährt er sich auch auf Strecken abseits der Autostraßen.
Der Opel P4 war zunächst nur der Nachfolger der Opel 1,2 Liter. Später wurde er jedoch ein regelrechtes Politikum. Der Kompaktwagen bot für seinen sehr günstigen Preis von zunächst 1. 650 Reichsmark (ab November 1935) bzw. zuletzt 1.450 Reichsmark (ab September 1936) einen sehr guten Gegenwert. Er hatte u.a. verstellbare Vordersitze, Stoßstangen, Scheibenwischer und einen Tachometer serienmäßig. So wurde er zu einem mehr als interessanten deutschen Auto. Im Dezember 1937 erfolgte dann jedoch bereits die Produktionseinstellung, weil der politischen Führung in Deutschland gerade diese Marktdominanz eines in Amerika entwickelten Autos kurz vor der Einführung des Volkswagen ein Dorn im Auge war.

1935 - 1940 und 1947 - 1953 Olympia

Der erste deutsche Pkw mit selbsttragender, komplett aus Stahl gefertigter Karosserie. Sein Nachfolger wurde 1953 der Olympia Rekord mit "Ponton-"Karosserie.

1936 - 1940 Kadett

Der erste Opel „Kadett“ war ein großer Erfolg: über 107.000 Stück wurden gebaut.

1936 - 1938 Opel Super 6

Als Nachfolger des Typ Opel 6 produzierte man parallel ab November 1936 der Super 6. Das Chassis war identisch, die Karosserie leicht modifiziert, der Kühlergrill senkrecht aus Aluminiumguss. Neu war der frisch entwickelte Hochleistungsmotor mit 2,5 Liter wassergekühltem Reihen-Sechszylinder (55 PS), OHV Ventilsteuerung („hängende Ventile“), stirnradgetriebener seitlicher Nockenwelle und Hinterradantrieb. Diese Grundkonstruktion des Motors wurde bis 1966 bei Opel beibehalten (Ausnahme des ab 1962 produzierten Kadett).

Zusammen mit dem Admiral wurde er im Februar 1937 auf der 27. Internationalen Automobil- und Motorrad-Ausstellung (IAMA) in Berlin vorgestellt und bis November 1938 gebaut. Durch die Bauweise mit separatem Fahrgestell konnten verschiedene Aufbauten hergestellt werden. So wurden neben der zwei- und viertürigen Limousine auch reine Chassis produziert. Diese wurden als Cabriolets oder Roadster von der Gläser-Karosserie GmbH in Dresden oder den Karosseriewerken Joseph Hebmüller Söhne genutzt. Besonders luxuriöse Schmuckstück dieser Reihe war das „Gläser“ Super-6-Cabriolet".

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h war der Super 6 damit "autobahnfest", da die Dauergeschwindigkeit von 100 km/h erreicht wurde. Der Scheibenwischer wurde über eine mechanische Kupplung von der Nockenwelle aus angetrieben, dies Art gab es noch bis 1958 im Opel Rekord P1.

In der kurzen Produktionszeit bis November 1938 wurden insgesamt 46.453 Fahrzeuge hergestellt. Der Opel Kapitän mit selbsttragender Karosse löste den Super 6 mit dem gleichen Motor Ende 1938 ab.

2-Türer Limousine


4-Türer Limousine


"Gläser“ Super-6-Cabriolet der Gläser-Karosserie GmbH 

1936 - 1937 Opel Kadett -37

1937 - 1939 Admiral 3,6 Liter

Auf der Automobilmesse in Berlin wurde der Admiral Prototyp (Motor Sechszylindermotor vom LKW Typ Blitz mit 3,6 Liter Hubraum) vorgestellt. Erste Vorserienexemplare entstehen ab September 1937. Ab Februar 1938 beginnt dann der Produktionsanlauf mit überwiegenden Limousinen. Das Cabriolet übernimmt die Gläser Karosseriebaufirma. Anfang Oktober 1939 wird das Modell nach 6.404 Fahrzeugen eingestellt.

1937 - 1940 Opel Kadett -38

1938 - 1940 Opel Olympia -38 Typ 1,5 Liter

1938 - 1940 Opel Kapitän -39

Im Dezember 1938 beginnt die Serienproduktion des Kapitän. Er ist der erste mit selbsttragender Ganzstahlkarosserie im Großwagenbau. Die Pressvorstellung findet am 15. Dezember 1938 in Rüsselsheim statt. Der aus dem Super 6 bekannte Motor wird übernommen. Auch Motor und Hinterachse bleiben unverändert. Die Vorderachsaufhängung mit Doppelquerlenkern und Schraubfedern ist neu, da diese beim Super 6 Probleme hervor brachte. Im Mai 1940 wird die Serienproduktion eingestellt, da die Produktion von Lastwagen für den Krieg wichtiger war. 
Für die Feier des 1-Millionsten Opel Automobiles werden im Oktober 1940 drei 4-türige und ein 2-türiges Modell zusammengebaut. Im September 1943 entstehen nochmals drei Fahrzeuge (jeweils ein 4-türiges, ein 2-türiges und ein Chassis) für mögliche Nachkriegsmodelle.

Da Treibstoff während des zweiten Weltkrieges für Zivilpersonen rationiert war, mussten alternativen entwickelt werden. So wurden Fahrzeuge auf Holzvergaser-Betrieb umgerüstet. Der Vergaser wurde zur Verbrennung von Holz, Torf, Holzkohle, Anthrazit oder Schwelkoks installiert, der normale Benzinmotor blieb an Bord und konnte in geschlossenen Räumen, zum Anfahren oder an Steigungen genutzt werden.

1947 - 1949 Olympia -47

1948 - 1951 Opel Kapitän -47 / Kapitän -47 Modell 50

1950 - 1953 Opel Olympia -50 / Olympia -51

1951 - 1953 Opel Kapitän -51